Zeigt ein NAS-System von Synology

Bevor wir mit diesem PixelCheck starten, müssen wir uns bei notebooksbilliger.de für diese Kooperation bedanken. Wir konnten die Synology DiskStation im 4 TB Bundle testes. Dieses Produkt findet Ihr bei unserem Partner in der Kategorie “Netzwerk“. Aktuell kostet die DiskStation 318,00€. In diesem Testbericht haben wir alles wichtige für euch zusammengefasst.

Synology setzt CPU-seitig auf einen Marvell Armada 385 88F6820, allerdings wurde der Takt des Zweikern-SOCs auf 2x 1,3 GHz angehoben. Da hier eine 32-Bit-Architektur zum Einsatz kommt, bleibt die maximale Größe pro Speicher-Volume trotz der Freigabe für den Einsatz von 2x 12 TByte großen Festplatten leider auf 16 TByte begrenzt.

Der Arbeitsspeichers bleibt mit 512 MByte DDR3 wie bei anderen Modellen identisch und ist auch für den parallelen Einsatz mehrerer Erweiterungspakete ausreichend. Interne Laufwerke arbeiten mit dem EXT4-Dateisystem, bei extern über die USB-Ports angeschlossenen Speichern unterstützt Synology die Dateisysteme EXT4, EXT3, NTFS und FAT. Von HFS+-Laufwerken kann nur gelesen werden, das Größenlimit liegt bei 2 TByte. ExFAT-Unterstützung lässt sich kostenpflichtig über die Paketverwaltung nachinstallieren.

Der Innenraum wirkt ebenfalls sehr vertraut. An der Platine, dem per Firmware mehrstufig regelbaren 92-mm-Lüfter und den beiden Festplatteneinschüben, die sich durch optionale Laufwerksadapter von Synology auch mit 2,5-Zoll-Festplatten bestücken lassen, gibt es keine auffälligen Modifikationen zu entdecken.

Im Synology “Package Center” können Nutzer neue Anwendungen installieren, um die Fähigkeiten Ihres NAS zu erweitern. Insgesamt gibt es 96 Anwendungen von Synology- und Drittanbieter-Entwicklern. Sie decken alles ab, von Medienservern über Content-Management-Systeme bis hin zu E-Commerce. Es gibt zu viele, um sie hier zu behandeln. Dazu wird es bald einen eigenen Post geben, welche hier verlinkt wird.

Stromverbrauch und Lautstärke

Synologys DS218j ist aufgrund des höheren Prozessortakts geringfügig “stromhungriger”. Ausgeschaltet sind es rund 0,3 W, im Leerlauf knapp 14,5 W (Festplatten laufen) bzw. 6,2 W (Festplatten im Ruhemodus) und beim sequenziellen Schreiben meist 16,9 W.

Die Synologys DS218j DiskStation ist trotz ihres großen Lüfters bei Standardeinstellungen sehr leise. Es macht wenig Sinn, hier auf den speziellen Silent-Modus zu wechseln, da vor allem die Zugriffsgeräusche der Festplatten für eine hörbare Geräuschkulisse sorgen. Immerhin schluckt das Gehäuse einige der hohen Frequenzen der ohnehin entkoppelt montierten Speicherlaufwerke. Was dann noch nach außen dringt, wirkt vergleichsweise dumpf und somit weniger störend.

Mit der Synology DiskStation erhalten selbst Einsteiger eine gut geeignete Möglichkeit, sich ein maßgeschneidertes NAS einzurichten. Heimanwender werden unter Umständen Funktionen wie Video-Transcoding auf dem Netzwerkspeicher selbst vermissen. Dank der einfachen Einrichtung und dem “geringen Stromverbrauch” ist die DiskStation für Nutzer die sich gerade an einen NAS heran trauen gut geeignet.

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