Samsung Portable SSD T3 im Test – PixelCheck

Wir danke Samsung für die Möglichkeit die Samsung Portable SSD T3 mit einer Speicherkapazität von 2 Terabyte einem Test zu unterziehen. Bei der 2TB Version liegen wir aktuell bei einem Preis von 699€ (Amazon).

 

Grundlegende Informationen

Die SSD T3 hat die Maße 74 x 58 x 10,5 mm und ist dadurch äußerst kompakt. Auch das Gewicht von maximal 51 Gramm (2-TByte-Version) prädestiniert die Speicherlösung für den mobilen Einsatz. Sie ist kompatibel zu Windows 7 oder höher, OS X 10.7 oder höher sowie Android 4.4 KitKat oder höher. Auf der Samsung Roadshow 2017 wurde uns gezeigt, wie robust die SSD T3 ist, hinfallen oder Stöße sind für diese Festplatte kein Problem.

Performance

In der Praxis muss mit weiteren Performance-Limits gerechnet werden. Die Datenübertragung von und zu einem Smartphone findet bei den meisten Modellen nur über einen USB-2.0-Kabel statt, sodass die Leistung der Portable SSD T3 nicht ausgeschöpft werden kann. Ebenso muss man Leistungsbeeinträchtigungen mit älteren USB-3.0-Schnittstellen in Kauf nehmen, die nicht das USB Attached SCSI Protocol (UASP) unterstützen. Und selbst bei optimaler Verbindung kann es zu Leistungseinbußen kommen. Etwa dann, wenn die Gegenstelle die Daten nicht so schnell verarbeiten kann, wie sie von der Portable SSD T3 geliefert wird. Das kommt in der Praxis häufiger vor, da die meisten SSDs in PCs beziehungsweise Notebooks eine geringere Schreibleistung als die Samsung Portable SSD T3 an Leseperformance bietet. Umgekehrt tritt der Fall auch auf, wenn auch nicht so häufig. Hier muss schon eine SSD per PCI-Express an das System eingebunden sein, um höhere Transferleistungen zu liefern als die Samsung Portable SSD T3 verarbeiten kann.

Verschlüsselung

Daten können auf der Portable SSD T3 verschlüsselt werden. Hierfür bietet Samsung ein hauseigenes Tool, dass T3 Log in Activation, das für Windows, OS X und Android vorliegt und eine Entschlüsselung unter den unterstützten Betriebssystemen ermöglicht. Somit hat man die Möglichkeit, die Daten auf der Portable SSD T3 unter OS X zu verschlüsseln und sie unter Windows oder Android zu entschlüsseln, was natürlich nur funktioniert, wenn das standardmäßig verwendete Dateisystem ExFat nicht verändert wird. Wer die Portable SSD T3 mit NTFS formatiert, kann diese unter OS X nur noch zum Lesen von Daten nutzen. Ist sie mit HFS formatiert, kann sie nur noch unter OS X verwendet werden. Die Lese- und Schreibleistung der Portable SSD T3 wird durch die Verschlüsselung nicht beeinflusst.

Fazit

Samsung bietet mit der Portable SSD T3 eine kompakte, leichte und extrem leistungsfähige Speicherlösung auf Basis von V-NAND-Flash. Anwender, die auf der Suche nach einer externen Speicherlösung mit hoher Performance sind, werden also bei der Portable SSD T3 fündig. Allerdings ist der Preis für die Lösung nicht gerade günstig. Mit circa 699 Euro (Amazon) für die 2-Terabyte-Version muss man ein Vielfaches einer HDD-basierten Speicherlösung bezahlen. Wer das 699 Euro übrig hat und nach einer leistungsstarken und robusten Speicherlösung sucht, dem können wir die SSD T3 von Samsung nur empfehlen.

Lars Stephan Schmidt

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