Philips bietet hier mit dem Brilliance 272P4 einen Monitor an den jeder der etwas mit Grafik-, Bild- oder Videobearbeitung zu tun hat sich mal anschauen sollte.

So unpassend es auch scheint, haben wir, die selten Grafikarbeiten machen, so einen Monitor zum Testen zur Verfügung gestellt bekommen. Deshab haben wir den Monitor eher auf die Alltagstauglichkeit getestet. Nichts desto trotz konnten wir als Leihen mit Gimp das ein oder andere Grafische ausprobieren.

Lieferumfang und Optik

Der Monitor ist mit 27 Zoll nicht gerade einfach zu transportieren, was man schon an der Verpackung merkt. Dennoch hat Philips eine Vielzahl an Kabel dazugelegt. Von Display-Port bis hin zum USB Kabel für den integrierten USB 3.0 Hub ist alles dabei um den Monitor mit Strom, Daten und sämtlichen Bits Bytes zu versorgen. Natürlich liegt auch eine Anleitung mit dabei. Eine davon ist notwendig um den Monitor an den Standfuß zu befestigen. Hinzu kommt noch ein Blendschutz aus Plastik der bei Bedarf um den Monitor gelegt wird. Dieser ist allerdings nur für die Leute gedacht die Grafische Arbeiten damit ausführen wollen. Alles zusammen gebaut sieht der Monitor echt wuchtig aus und vermittelt gerade mit dem Blendschutz ein sehr professionelles „Feeling“. Der vordere Rahmen hat die Optik von grauem, gebürstetem Aluminium. Daher fügt der Monitor sich auch ohne den Blendschutz ohne Probleme in eine dezente Arbeitsumgebung ein.

Performance

Nun zum meist wichtigsten Faktor eines Monitor Kaufes, die Leistung. Schon beim ersten Einschalten waren wir begeistert von den Farben. Das war aber nur eine Einstellung. Somit ergeben sich für jeden Bedarf eigene Einstellungen um das Bild dem Verwendungszweck anzupassen. Somit gibt es Profile fürs Büro und die Augen zu schonen mit einer niedrigen Helligkeit, ein Profil um Filme zu schauen der was das Bild etwas aufhellt aber auch Wärmt, ein Spiel Profil, wo versucht wird die Farben so wieder zu geben wie sie vom PC geliefert werden, ein RGB treues Profil um grafisch aktiv zu werden und, was jeder Monitor oder Fernseher hat, ein ECO Modus um Strom zu sparen.
Durch diese Profile erspart man sich lästige Einstellungen und kann ohne Probleme das Einsatzgebiet anpassen.

Die angenehm hohe Auflösung lockt als aller erstes sich ein schönes neues Hintergrundbild zu suchen. Dabei viel unsere Wahl natürlich auf etwas sehr farbenfrohes und wir waren wieder sofort begeistert. Doch man soll ja auch mit dem Gerät arbeiten also wie man das als ITler oft macht erstmal Mail Programm auf und sämtliche Internetseiten gleichzeitig öffnen. Dabei wird schnell klar das ein Fenster gleichzeitig echte Platzverschwendung ist. Gerade um von Femster zu Fenster zu arbeiten ist es sinnvoll zwei bis vier Fenster gleichzeitig auf zu haben was das Arbeiten oft enorm vereinfacht.

Allerdings soll auch die Grafikkarte mal zeigen was möglih ist. Somit starteten wir das erste Spiel und wie schon bei dem Hintergrundbild waren wir sofort begeistert somit ist die Detailtreue gerade bei GTA V oder Need for Speed einfach unglaublich.
Das einzige was wirklich das alles toppen könnte sind natürlich die 4k Monitore die aber dann bei der Farbdarstellung einige Schwächen haben könnten. So lässt sich abschließend sagen, dass jeder der einen PC hat diesen Monitor auch verwerten kann aber bei einem Preis jenseits der 400€ überlegt man sich dann doch ob Full HD dann nicht auch reicht.

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