Wenn große Fußballturniere laufen, könnte man meinen, dass Stadien, Fanmeilen und Sportsbars die erste Wahl der Fans sind. Eine neue Umfrage zeichnet allerdings ein anderes Bild. Die große Mehrheit verfolgt Live-Sport lieber auf dem heimischen Sofa.
Für viele Fans geht es dabei längst nicht mehr nur um den Fernseher. Das eigene Wohnzimmer wird zunehmend zum persönlichen Heimstadion mit großem Bildschirm, Fanartikeln, passender Beleuchtung und einer Atmosphäre, die möglichst nah an das echte Stadionerlebnis herankommen soll.
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Das Wohnzimmer gewinnt gegen Stadion und Kneipe
Im Auftrag von Signify wurden gemeinsam mit dem Marktforschungsinstitut Obsurvant 5.000 Sportfans in Europa befragt. Das Ergebnis fällt überraschend deutlich aus.
84 Prozent der deutschen Teilnehmer geben an, Live-Sport lieber zuhause oder bei Freunden zu verfolgen als an anderen Orten. Der wichtigste Grund dafür ist der Komfort. Mehr als die Hälfte der Befragten schätzt die Bequemlichkeit der eigenen vier Wände.
Dahinter folgen technische Gründe. 41 Prozent möchten bei Bildqualität und TV-Ausstattung keine Kompromisse eingehen. Viele Fans investieren bewusst in große Fernseher, Soundsysteme oder andere Technik, um das Erlebnis möglichst intensiv zu gestalten.
Interessant ist auch ein weiterer Punkt: Zuhause fühlen sich viele Fans freier. Fast die Hälfte der deutschen Teilnehmer sagt, dass sie dort ungezwungener jubeln, fluchen oder mitfiebern können als in der Öffentlichkeit.
Das Heimstadion wird immer wichtiger
Für viele Fans endet das Erlebnis längst nicht beim Fernseher allein.
36 Prozent der deutschen Sportfans passen ihr Wohnzimmer regelmäßig an, um Spiele noch intensiver zu erleben. Manche dekorieren ihre Wohnung mit Schals, Trikots oder Flaggen. Andere setzen auf zusätzliche Technik.
Besonders beliebt sind Beleuchtungslösungen, die das Geschehen auf dem Bildschirm begleiten. Mehr als ein Drittel der deutschen Fans nutzt bereits gezielt Lichtstimmungen, um die Atmosphäre während eines Spiels zu verstärken.
Vor allem jüngere Zuschauer beschäftigen sich zunehmend mit der Frage, wie sich das Stadiongefühl besser ins Wohnzimmer übertragen lässt. Bei Fans der Generation Z und den Millennials sucht etwa jede zweite Person aktiv nach Möglichkeiten, das Sporterlebnis immersiver zu gestalten.
Philips Hue und WiZ bringen Stadionstimmung ins Wohnzimmer
Passend zu diesem Trend hat Signify die neue Funktion „Sports Live“ für Philips Hue und Philips Smart Lighting mit WiZ-Anbindung vorgestellt.
Die Idee dahinter ist simpel: Das Beleuchtungssystem reagiert in Echtzeit auf das Spielgeschehen.
Tore, Platzverweise, Elfmeter oder andere wichtige Situationen werden direkt durch passende Lichteffekte begleitet. Auch der Countdown vor Spielbeginn kann über die Beleuchtung dargestellt werden.
Dadurch soll sich das Geschehen auf dem Fernseher stärker auf den gesamten Raum übertragen.
Wer bereits ein Smart-Home-System von Philips Hue oder WiZ nutzt, erhält damit eine zusätzliche Möglichkeit, das Sporterlebnis aufzuwerten.
Sport beeinflusst bei vielen Fans sogar den Alltag
Die Umfrage zeigt noch etwas anderes: Die Stimmung nach einem Spiel wirkt oft weit über den Schlusspfiff hinaus.
Fast die Hälfte der deutschen Fans gibt an, dass ein Sieg ihrer Mannschaft den restlichen Tag positiv beeinflusst. Mehr als 30 Prozent fühlen sich nach einem Erfolg sogar produktiver.
Jede fünfte befragte Person glaubt sogar, nach einem Sieg bessere Arbeit zu leisten.
Ob das tatsächlich messbar ist, sei dahingestellt. Die Ergebnisse zeigen aber, welchen Stellenwert Sportereignisse für viele Menschen im Alltag haben.
PixelFlow-Einordnung
Die Ergebnisse der Umfrage spiegeln einen Trend wider, der sich seit Jahren beobachten lässt. Fernseher werden größer, Soundsysteme leistungsfähiger und Smart-Home-Technik erschwinglicher. Dadurch wird das Wohnzimmer für viele Fans zur echten Alternative zu Stadion oder Sportsbar.
Mit „Sports Live“ versucht Philips Hue genau diesen Trend aufzugreifen. Die Idee klingt durchaus spannend, vor allem für Nutzer, die bereits in ein Hue- oder WiZ-System investiert haben. Ob die zusätzlichen Lichteffekte das Sporterlebnis tatsächlich spürbar verbessern, wird am Ende Geschmackssache bleiben.
Fest steht jedoch: Das klassische Public Viewing bekommt zunehmend Konkurrenz vom eigenen Heimstadion.