Auf der Cebit 2018 wird das neue Fritzbox-Update Fritz OS 7 vorstellen. Das kündigt das Berliner Unternehmen auf der IT-Messe Cebit in Hannover an. Der Download soll im Juli bereitstehen und Neuerungen für die Bereiche WLAN, Mesh und Smart Home enthalten. Im Update sind zum Beispiel Mesh-Repeater-Funktionen für aktuelle Fritzbox-Router, Mesh-Funktionalität für Telefonie und Verbesserungen bei der Smart-Home Steuerung.

Wer mehrere Fritzbox-Modelle zuhause hat, kann diese künftig in ein Mesh-WLAN-Netz integrieren und sich über mehr Reichweite für Drahtlosnetzwerk-Geräte, aber auch DECT-Telefone freuen. Mit den IEEE-Spezifikationen 802.11v & 802.11k können Smartphone-User künftig eine stabilere Verbindung zum Router aufbauen. Der wechsel zwischen den verschiedenen Frequenzbändern funktionieren mit weniger Verzögerungen, auch bei einer aktiven Verbindung.

Verbesserungen gibt es auch für die Funktion „Dynamic Frequency Selection“ kurz DFS . Geräte, die jenseits von Kanal 48 funken, müssen zuerst prüfen, ob ein Radar-Signal vorliegt. Erst wenn die Kanäle frei sind, darf das jeweilige Gerät am Datenverkehr teilnehmen. Die „Zero Wait DFS“ Funktion in Fritz OS 7 will die Verzögerungen drastisch verkürzen

Für die Einrichtung von Smart-Home-Geräten kommen in Fritz OS 7 Komfort-Features. Wer beispielsweise viele verschiedene Geräte individuell konfiguriert hat, kann seine Einstellungen in sogenannten Profilen bzw. Vorlagen sichern und bei Bedarf wechseln. Die Vorlagen lassen sich natürlich mit der gängigen AVM-App My Fritz und Fritzfon-Geräten steuern.

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