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Freitag, Januar 9, 2026

InnAIO Transnote: Wenn KI Stimme, Sprache und Meetings neu denkt

Auf der CES 2026 feiert mit Transnote ein Gerät Premiere, das zeigt, wie weit KI-gestützte Kommunikation inzwischen gekommen ist. Entwickelt von InnAIO, kombiniert Transnote Stimmklonung, Live-Übersetzung und intelligente Meeting-Dokumentation in einem überraschend kompakten Format. Das Ziel ist klar definiert: Sprachbarrieren abbauen, Kommunikation vereinfachen und Meetings endlich so dokumentieren, dass sie im Alltag wirklich weiterhelfen.

Ein Gerät für eine globale Arbeitswelt

Transnote richtet sich an Menschen, die regelmäßig über Sprach- und Ländergrenzen hinweg kommunizieren. Geschäftsreisende, internationale Teams, Studierende, Lehrkräfte oder Content-Schaffende profitieren gleichermaßen von einem Assistenten, der zuhört, versteht, übersetzt und strukturiert. Mit nur 40 Gramm Gewicht und einer Bauhöhe von 5,3 Millimetern ist Transnote bewusst mobil gedacht. Es verschwindet in der Tasche, ist aber im entscheidenden Moment sofort einsatzbereit.

Übersetzen, aufzeichnen, strukturieren – in einem Workflow

Im Kern vereint Transnote drei Funktionen, die bisher meist auf mehrere Geräte oder Apps verteilt waren. Die KI übersetzt Gespräche in Echtzeit in über 140 Sprachen und Dialekte. Parallel entsteht ein Live-Transkript, das sowohl gesprochene als auch geschriebene Inhalte abbildet. Gespräche lassen sich dadurch unmittelbar nachvollziehen, selbst wenn mehrere Sprachen im Raum gesprochen werden. Gleichzeitig fungiert Transnote als vollwertiger Meeting-Recorder. Das integrierte omnidirektionale Mikrofon-System erfasst Gespräche in einem Radius von bis zu fünf Metern klar und differenziert. Aufzeichnungen werden lokal gespeichert und können später in der App weiterverarbeitet werden.

Intelligente Nachbereitung statt roher Mitschnitte

Der eigentliche Mehrwert entsteht nach dem Gespräch. Über die InnAIO Pro App lassen sich Aufnahmen in wenigen Sekunden übertragen und automatisch transkribieren. Eine einstündige Aufnahme benötigt über WLAN nur rund zwölf Sekunden. Die App erstellt strukturierte Zusammenfassungen auf Basis vordefinierter oder individuell angepasster Templates. Aus einem langen Meeting werden so konkrete To-dos, Entscheidungsprotokolle oder kompakte Briefings. Das spart Zeit und reduziert den typischen Nachbereitungsaufwand erheblich.

Stimmklonung als neues Kommunikationswerkzeug

Ein Alleinstellungsmerkmal von Transnote ist die integrierte Stimmimitation. Mit einer kurzen Sprachprobe von etwa 30 Sekunden kann das System die Stimme des Nutzers klonen und Inhalte in jeder unterstützten Sprache wiedergeben. Dadurch bleibt nicht nur der Inhalt erhalten, sondern auch Tonfall, Rhythmus und persönliche Nuancen. Gerade in Präsentationen, internationalen Gesprächen oder bei erklärungsbedürftigen Inhalten entsteht so ein deutlich natürlicheres Kommunikationserlebnis.

Mehr als Meetings: Digitale Übersetzung im Alltag

Transnote beschränkt sich nicht auf persönliche Gespräche. Auch Inhalte aus Messaging-Apps lassen sich übersetzen. Textnachrichten und Sprachnotizen können nahezu nahtlos in andere Sprachen übertragen werden. Ergänzt wird das System durch eine NFC-Visitenkarte, die beim Teilen automatisch in die Browsersprache des Empfängers übersetzt wird. Ein kleines Detail, das im internationalen Kontext viel Reibung nimmt.

Ein logischer Schritt im InnAIO-Ökosystem

Nach dem Erfolg des Übersetzungsgeräts T10 erweitert Transnote das Portfolio von InnAIO konsequent. Statt einzelner Funktionen steht nun ein durchgängiger Kommunikationsprozess im Fokus: vom Gespräch über die Übersetzung bis zur strukturierten Nachbereitung. Gerade im professionellen Umfeld trifft dieser Ansatz einen Nerv.

CES 2026 als Bühne für eine klare Vision

Transnote wird auf der CES 2026 erstmals öffentlich gezeigt und kann dort direkt ausprobiert werden. Der Marktstart ist für April 2026 geplant, Details zum Abo-Modell sollen vorab bekanntgegeben werden. Schon jetzt wird deutlich: Transnote ist weniger Gadget, mehr Werkzeug. Ein Produkt für eine Arbeitswelt, in der Sprache keine Grenze mehr sein sollte.

LarsStephan
Ich bin Technik-Enthusiast, Digital-Nerd und kreativer Kopf hinter PixelFlow.eu – einem Online-Magazin, das Technik nicht nur erklärt, sondern erlebbar macht. Mit einem Gespür für Trends, einem Faible für smarte Lösungen wie Balkonkraftwerke und einem offenen Blick für alles, was sich durch Strom, Daten und Innovation antreiben lässt, schreibe ich unterhaltsam und journalistisch über das, was die Tech-Welt bewegt. Ob Produkttest, Event oder Branchen-Insight – mein Ziel ist es, Technik verständlich, relevant und mit einem Augenzwinkern rüberzubringen. Für Early Adopters genauso wie für Alltagsnutzer.

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