AMD-Manager Jim Anderson bestätigte die Eckdaten des kommenden 16-Kerners: Mehr Speicherkanäle, neue Plattform, aber außer Threadripper wird nichts zum Namen verraten.

Auf dem Financial Analyst Day 2017 in der Firmenzentrale von AMD bestätigte Jim Anderson die Spekulationen, dass es einen neuen Ryzen-Prozessor mit 16 Kernen geben wird den AMD holt wieder gegen Intel aus – “Threadripper”. Doch die 16Kerne sind nur die Spitze des Eisberges, denn wie bei Allen Ryzen verdoppelt sich die Anzahl der Kerne virtuell somit stehen 32 virtuelle Kerne(Threads) zur Verfügung.

Das Ziel von AMD ist klar, wie schon mit dem Ryzen 5 und dem Ryzen 7: die Desktop CPU’s von Intel. Nun werden die High-End-CPUs Broadwell und Skylake von Intel angegriffen. Diese Prozessoren für den Intel Sokel 2011 sind die wohl stärksten Prozesoren auf dem Verbrauchermarkt. Somit würde Intel weitere Anteile am CPU-Markt verlieren wie schon bei den Ryzen 5 und 7.

Mehr Informationen zum Threadripper, wurden zur Computex Ende Mai versprochen. Geplant ist den “Ryzen Threadripper” noch im Laufe diesen Sommers(2017) in die Läden zu bekommen.

Zudem wurde “mehr Speicherdurchsatz” erwähnt, also gibt es vermutlich vier statt zwei DDR4-RAM-Kanäle, sowie eine “neue Plattform”, also wird es auch neue Mainboards geben. Allerdings soll der Sokel wohl der gleiche bleiben(AM4).

Ansonsten war in Bezug auf Desktop- und Mobilprozessoren von AMD kaum wirklich Neues zu hören, vielmehr gab es mehr Details zur Einführung von Ryzen 3, Ryzen Mobile sowie Ryzen Pro und Mobile Ryzen Pro. Ryzen Pro bezeichnet Zen-APUs welche eine CPU mit einer “Vega” GPU kombiniert. Die Ryzen Pro APU wurde unter dem Codenamen Raven Ridge entwickelt.

Ryzen Pro läuft auf denselben AM4-Mainboards wie Ryzen 7, Ryzen 5, der kommende Ryzen 3 und die noch immer nicht im Einzelhandel vertriebenen “Bristol Ridge”-APUs mit veralteter Bulldozer-Technik.

Das Bild ist von arstechnica.com