Das Yoga 900 ist ein Ultrabook das einiges anders machen will.

Von Lenovo wurde uns das Yoga 900 zur Verfügung gestellt. Dieses wird von einem Intel Core i7-6500U befeuert. Der Prozessor wird von 8GB DDR3 Arbeitsspeicher befeuert. Das Display ist mit 3200px mal 1800px sehr gut ausgestattet. Somit lassen sich alle gängigen Bilder unterwegs in voller Pracht angucken. Das liegt aber an der hohen Pixeldichte die bei der Größe des Displays von 13 Zoll und der hohen Auflösung unvermeidbar ist. Die SSD die mit 500GB auch großzügig bemessen ist wird selbst bei Installation einiger Indie Titel kaum gefüllt.

Indie Spiele? Auf einem Ultrabook ohne Grafikkarte? Ja das funktioniert denn der I7 ist performant genug um flüssig Torchlight 2 in Full HD und auf höchsten Einstellungen zu spielen. Somit lassen sich auch ältere AAA-Titel auf dem Ultrabook spielen. Dies zwar nur mit sehr geringen Einstellungen aber das sollte den Spielspaß den man dann unterwegs hat in keinster weise schmälern. Nun gut das ist aber nicht die Hauptaufgabe des Yoga 900. Denn die liegt eindeutig in der Performance die es als Office und Multimedia PC hat. Gerade wenn man unterwegs ist sind kurze Bootzeiten (Zeit die vom einschalten bis zum fertig geladenen Betriebssystem vergeht) sehr wichtig. Denn keiner möchte wie noch vor 5 Jahren einen Kaffee holen gehen bis der PC arbeitsfähig ist, was unterwegs sowieso Problematisch wäre. Somit ist das Yoga 900 nach ca zehn Sekunden arbeitsfähig. Dann fängt das Multitasking an. Der Browser um Sachen nach zu gucken oder um die Mails abzufragen, evtl dann ein Mail-Programm wie “Mail” von Windows 10 und zu guter letzt ein Programm aus dem Office Paket. Damit geht das Yoga 900 ohne Probleme um und ermöglicht Problemloses Arbeiten auf mehreren Ebenen. Nebenbei sogar noch Solitare oder ein anderes Minigame zu spielen würde das Yoga 900 auch nicht langsamer machen bzw. beim arbeiten oder Spielen stören. Das wichtigste kommt aber noch all das lässt sich nicht nur mit der Tastatur und dem Trackpad lösen sondern auch mit dem Touchscreen was gerade beim Lesen vor Artikeln oder ähnlichem sehr angenehm ist. aber auch arbeiten lässt sich damit denn sobald das Ultrabook merkt das es umgelappt wurde schaltet sich bei Textfeldern automatisch die Touchtastatur ein. Allerdings reagiert das Display auch im Notebookmodus auf Touchbefehle was das Arbeiten nochmals deutlich erleichtert. Gerade wenn man Unterwegs etwas Präsentieren will ist der Touchscreen und das Schanier unersetzlich. So lassen sich auch Powerpoint Präsentationen ohne Probleme mit mehreren erstellen. Wer dabei auch gerne Musik hört lässt sich von den eingebauten JBL-Boxen überraschen die gerade für die Größe absolut faszinierenden Klang liefern. Doch auf dauer ist es doch besser per Bluetooth Lautsprecher anzubinden und da kann man sich auch nicht über die stärke des Bluetooths ärgern denn da wo ein Smartphone schon den Kontakt verloren hat speist das Yoga 900 ohne Probleme weiter die Bluetoothlautsprecher.

Die Optik des Lenovo Yoga 900 ist dezent und schlicht gehalten. Der Einzige Eyecatcher ist das schanier was es so nirgends auf dem Markt gibt. Sonst hebt sich ein Eingelessenes Yoga logo von dem Deckel des Ultrabooks ab aber das war es auch schon. Auf der Innenseite ist alles Schwarz gehalten. die Tastatur ist mit einem sehr angenehmen Material umrandet worauf kein Fingerabdruck bleibt, während das Glas des Touchscreens, welches auch den Rand bedeckt, jeden Abdruck erkennen lässt. Die Tastaturbeleuchtung lifert immer genügend Helligkeit um vernünftig damit arbeiten zu können.

Schlussendlich ist dieses Gerät als Begleiter für den Alltag wirklich zu Empfehlen sowohl zum Arbeiten als auch für die Freizeitgestaltung. Das einzige manko das sich bei unserem Test herausgestellt hat war das wir das Testgerät auf eigene Kosten zurückschicken mussten.

Offizieller Shop und Quelle des Bildes: lenovo.com